Logo

Contact us

IMPAG AG

Business Unit Industrial Chemicals
Räffelstrasse 12
8045 Zürich, Switzerland

Phone : +41 43 499 25 00
info@impag.ch

Contact form

Industrial Chemicals


04.05.2020

Chlorates in Swimming Pool Water – an undesirable by-product

An increased concentration of chlorates in swimming pool water is known to be harmful to health. With targeted measures, the unavoidable formation of chlorates can be kept as low as possible.

This article was published in German only. Please follow this link to read the whole article. 

Source: (VHF-GSK-Bulletin; Edition 01/2020; Page 59f.)

[Translate to English:]

Versuche mit Ionenaustauschern haben teilweise funktioniert, aber nicht zum gewünschten Erfolg geführt. Die einzige Möglichkeit liegt im Einsatz von Frischwasser.

Die Chloratbildung wird durch verschiedene Faktoren beeinflusst:

  • Lagerdauer: Je länger die Lösung gelagert wird, desto mehr Chlorat bildet sich.
  • Konzentration: Je konzentrierter die Lösung ist, desto schneller entsteht das Chlorat.
  • Temperatur: Je höher die Lagertemperatur der Lösung desto schneller entsteht das Chlorat.
  • UV-Einstrahlung: Dunkle Lagerbehälter verringern die Chloratbildung.
  • Metallionen im Wasser: Katalytische Reaktionen beschleunigen das Entstehen von Chlorat.

Welche Massnahmen werden empfohlen?

Um die unumgängliche Chloratbildung möglichst gering zu halten, sollten Chlorlösungen nicht länger als 2 bis 3 Wochen gelagert werden, wobei die Lagerräume dunkel und möglichst kühl sein sollten. Für kleinere Betriebe empfiehlt es sich mit verdünntem Javel (zum Beispiel 9 Prozent) zu arbeiten. Zwar steigt in diesem Fall der Bedarf leicht an, die Chloratbildung kann jedoch reduziert werden. Stapelbehälter sollten regelmässig komplett entleert und gespült werden, um eine Aufkonzentrierung zu vermeiden. Optimal eingestellte Elektrolyse-Systeme tragen ebenfalls zur Verringerung der  Chloratbildung bei.

Auch metallische Werkstoffe wie Eisen oder Kupfer von Pumpen oder Leitungen können die Chloratbildung beeinflussen. Dies sollte beim Einsatz von Produkten wie Flockungsmitteln, Algiziden oder Reinigungsmitteln beachtet werden, da diese Metalle enthalten, welche ebenfalls eine Reaktion auslösen. 


Bei Unklarheiten ist es empfehlenswert, sich mit einem Fachmann zu beraten und/oder sich an die kantonalen Behörden zu wenden. 

Erschienen: 

Quelle (VHF-GSK-Bulletin; Ausgabe 01/2020; Seite 59f.)

Back
Undesireable chlorates in swimming pool water

NEWS