K-Beauty – Teil 3: Layering – «Viel bringt viel»

4

May

Koreanischer Kosmetiktrend

In Korea legen Frauen mehr Wert auf die Hautpflege als auf Make-up. Dabei sind sie sehr anspruchsvoll und achten auf innovative, hautverträgliche Produkte mit natürlichen und wirksamen Inhaltsstoffen. Eine aufwendige Hautpflegeroutine gehört zur koreanischen Kultur und ist tief im Alltag verwurzelt. 


In diesem 3 Teil unserer Beitragsserie zum Thema K-Beauty bringen wir Ihnen das asiatische Schönheitspflegeritual «Layering» näher. 

Für ihre makellose Haut wenden Koreanerinnen täglich eine mehrstufige Hautpflegeroutine an. Diese dauert morgens und abends jeweils bis zu 40 Minuten und erfolgt gemäss dem Motto «Viel bringt viel». Verwendet werden mindestens 10 verschiedene Produkte, wodurch gezielt auf unterschiedliche Hautprobleme eingegangen werden kann. Gemäss dem Prinzip der Layering-Methode werden die einzelnen Produkte beim Pflegeritual sinnvoll und effektiv miteinander kombiniert und in einer bestimmten Reihenfolge aufgetragen. 


Schicht um Schicht zum perfekten Teint

Die koreanische Pflegeroutine ist eine optimale Mischung aus Reinigung, Vorbereitung, Hydration, Pflege und Schutz. Wichtig ist, dass die Pflegeprodukte mit leichter Textur vor den reichhaltigeren angewendet werden. 

Reinigung

Geachtet wird vor allem auf eine aufwendige Reinigung, um die Poren von Schmutz und Talg zu befreien und für eine optimale Aufnahme der Wirkstoffe vorzubereiten. Eine Besonderheit der koreanischen Kosmetik ist die zweistufige Gesichtsreinigung, das sogenannte «Double Cleansing». Dabei wird das Make-up zuerst durch sanftes Einmassieren mit einem Reinigungsöl entfernt und die Haut anschliessend mit einem Reinigungsschaum oder einer milden Waschlotion gereinigt. Koreanerinnen lassen sich bei diesem Schritt mehr Zeit und massieren die Haut mit kreisenden Bewegungen, um die Blutzirkulation anzukurbeln und die Haut gründlich zu reinigen. 

Einmal pro Woche wird zudem ein Peeling angewendet. 

Vorbereitung und Hydration

Mit dem Toner beziehungsweise dem «Refresher» beginnt dann die eigentliche Pflege. Der Toner entfernt noch mögliche Rückstände  und soll den natürlichen pH-Wert der Haut wiederherstellen. Der Toner soll beruhigend wirken und die Haut optimal auf den nächsten Pflegeschritt vorbereiten. 

Für Koreanerinnen ist die Anwendung einer Essence einer der wichtigsten Schritte des Pflegerituals. Eine Essence ist eine Art dünnflüssiges Serum mit Wasser ähnlicher Textur, die bereits während der Anwendung ein feuchtigkeitsspendendes Gefühl vermittelt. 

Die flüssige Essence wird von unten nach oben durch sanftes Einklopfen auf das Gesicht aufgetragen, bis die Haut sie vollständig aufgenommen hat. 


Pflege und Schutz

Nach der Essence tragen Koreanerinnen ein den Hautbedürfnissen entsprechendes Serum auf, das ebenfalls sanft eingeklopft wird. Das Serum zeichnet sich im Vergleich zur Essence durch eine höhere Viskosität aus und kann je nach Wirkstoffkombination zur Faltenminimierung, Hautstraffung, Bekämpfung von Unreinheiten etc. eingesetzt werden. 

Die in verschiedenste Pflegewirkstoffe getränkte Tuchmaske benutzen Koreanerinnen je nach Hautbedarf mehrmals pro Woche, einige sogar täglich. 

Die Augenpartie benötigt aufgrund ihrer Empfindlichkeit eine spezielle Augenpflege, die behutsam aufgetupft wird. 

Die Haut soll am Ende des Pflegerituals richtig strahlen und über Nacht mit reichlich Feuchtigkeit versorgt werden. Daher darf natürlich ein Moisturizer und eine reichhaltige Nachtcreme nicht fehlen. 

Das Auftragen von Sonnencreme mit einen hohen Lichtschutzfaktor sowie das grundsätzliche Meiden übermässiger Sonnenbestrahlung ist das Schönheitsgeheimnis der Asiaten. Tagsüber und zu jeder Jahreszeit, ist für die meisten Koreanerinnen die Anwendung eines Sonnenschutzproduktes ein Muss. 

Koreanerinnen sind nicht umsonst bekannt für ihre ebenmässige und schöne Haut. Sie investieren viel Zeit und Sorgfalt ins tägliche Beautyprogramm, dessen Kern eine vorbeugendes Pflegekonzept bildet. 


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Dür Claudia

Claudia Dür

Social Media Manager

Geschichten – Natur – Bewegung. Diese drei Worte haben in meinem Leben die grösste Bedeutung.

Als leidenschaftliche Kommunikatorin bin ich bei der IMPAG für den Bereich Social Media zuständig. Zudem schreibe ich verschiedenste Inhalte für unsere Kommunikationsaktivitäten im Bereich Personal Care. Ich liebe Geschichten, einen konstruktiven Austausch, offene Gespräche sowie die Arbeit im Team. In meiner Freizeit trifft man mich und meine Familie stets in Bewegung, sei es bikend, kletternd, wandernd in den Bergen oder surfend in den Wellen des Atlantiks.

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