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02.05.2019

Biozide im Schwimmbad – Zulassung vorhanden?

Um die Wasserqualität gemäss den Richtwerten der Hygienestandards im öffentlichen Bereich sicherzustellen, sind zwangsläufig Biozidprodukte notwendig. Die Verwendung chemischer Stoffe für die Badewasseraufbereitung ist mit verschiedenen gesetzlichen Anforderungen verbunden. Nebst einer gesetzlich festgelegten Fachbewilligung für die Desinfektion von Badewasser in öffentlichen Bädern, dürfen für die Desinfektion des Wassers nur Biozidprodukte verwendet werden, die von der Anmeldestelle Chemikalien (Bundesamt für Gesundheit) für diesen Zweck zugelassen sind.

Hier ist Vorsicht geboten, wenn es darum geht, den Unterschied zwischen Biozidprodukt und einer «normalen» Chemikalie zu erkennen. Oft ist die Anpreisung entscheidend. So kann Javelwasser (Natriumhypochloritlösung) beispielsweise sowohl als Desinfektionsmittel wie auch als Reinigungs- und Bleichmittel in den Handel kommen. Im ersten Fall würde es sich um ein Biozidprodukt handeln, wobei es hingegen im letzteren Fall nicht als Biozidprodukt gilt. Hinweise dafür kann die Gefahrstoffetikette auf der Verpackung oder dem Gebinde geben. Jedes zugelassene Produkt erhält eine vom Bund vergebene Zulassungsnummer (CHZxxxxx oder CH-20xxxxxx), die auf der Etiketten aufgeführt werden muss.

Wird demnach Javelwasser zur Desinfektion von Badewasser gewählt, muss es sich dabei um ein von den Behörden zugelassenes Biozid handeln und entsprechend gekennzeichnet sein. Ist der Einsatz von Javelwasser nur als Bleichmittel deklariert, darf das Produkt nicht als Desinfektionsmittel in Schwimmbädern eingesetzt werden. Wir hoffen mit diesen Ausführungen etwas mehr Klarheit in das Thema gebracht zu haben.

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biocides in pools

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